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PM 17 / 24.02.2018 Zufriedene Gesichter bei der Jobs for Future

Berufe-Messe in der Maimarkthalle schließt nach drei Tagen mit 41.838 Besuchern 

Interessierte Bewerber, intensive Gespräche, zufriedene Aussteller: Mit 41.838 Besuchern (Vorjahr: 43.875) ist am Samstag die 18. Jobs for Future – Messe für Arbeitsplätze, Aus- und Weiterbildung zu Ende gegangen. Drei Tage lang berieten 335 Aussteller Menschen in allen Phasen des Berufslebens, erläuterten Berufsbilder und Studiengänge und begeisterten mit spannenden Mitmach-Aktionen. Die Besucherinnen und Besucher kamen aus der Metropolregion Rhein-Neckar, aber auch aus dem Raum Mainz/Wiesbaden, Frankfurt, Landau, Freiburg, Karlsruhe, Tauberbischofsheim, Heilbronn und aus dem Rheinland. Bei einer Umfrage zeigten sich die Aussteller sehr zufrieden. Alle Befragten wollen 2019 wieder dabei sein.

Ob Zootierpfleger/in, Fachinformatiker/in oder das duale Studium Holztechnik: Schüler/innen und Berufstätige nutzten die Gelegenheit, sich aus erster Hand über Berufe zu informieren. Viele kamen gezielt und gut vorbereitet an die Stände, ließen sich Praktika vermitteln oder gaben Bewerbungen ab – nicht ohne die Mappe vorher professionell überprüfen zu lassen. Wer sich noch nicht sicher war, hatte an zahlreichen Ständen Gelegenheit, seine Eignung mit praktischen Übungen zu testen – was zu manchem Aha-Erlebnis führte. So versuchten sich junge Mädchen am Simulator beim Schweißen, andere regulierten den Durchfluss in Rohrleitungen im BauBus und stellten so ihr technisches Verständnis unter Beweis. „Viele Schüler waren überrascht über das hohe Niveau in den Bauberufen“, freute sich ein Maurermeister bei der Bauwirtschaft Nordbaden.

Die Aussteller lobten die Messe als Plattform, um über ihre Berufe aufzuklären. Personaler machten immer wieder die Erfahrung, dass Bewerber im persönlichen Gespräch oft einen deutlich besseren Eindruck hinterließen als nach dem Erstkontakt vermutet. Studierende fragten bei Unternehmen nach Bachelor- oder Masterarbeiten sowie nach Einstiegsmöglichkeiten nach dem Studium. Immer mehr Abiturienten interessieren sich für gewerblich-technische Ausbildungsberufe wie etwa Fluggerätmechaniker/in als Alternative zum Studium oder als Basis dafür.

Kompaktes, praxisnahes Wissen vermittelten über 100 Workshops in den Info-Foren. Besonders gefragt waren Angebote, die dabei halfen, eigene Interessen und Fähigkeiten zu erkennen, oder bei denen man mit praktischen Übungen Sicherheit für Bewerbung und Vorstellungsgespräch gewinnen konnte. Sehr gut besucht waren zwei Vorträge für Eltern, die ihren Kindern bei der Berufsorientierung zur Seite stehen wollten und dafür Tipps erfahrener Expert/innen erhielten. 

Mehr Erwachsene mit Interesse für Weiterbildung verzeichneten das Regionalbüro für berufliche Fortbildung, die Handwerkskammer, die Agentur für Arbeit und die Industrie- und Handelskammer. An zahlreichen Ständen suchten Geflüchtete nach Möglichkeiten, ihre Kenntnisse unter Beweis zu stellen und Arbeit zu finden. Umsteiger bewarben sich für eine Qualifizierung zum Lokführer. Den Quereinstieg nach 25 Jahren hatte ein 42-jähriger Lagerlogistiker bereits gewagt und berichtete begeistert von seiner Ausbildung zum Elektroniker für Gebäudetechnik, die er gerade „mit Leidenschaft“ absolviert. Einen Perspektivwechsel kann auch Dilara Tosun verzeichnen: Als Schülerin war sie vor vier Jahren an den Stand eines Unternehmens für Siebtechnik gekommen – nun beriet sie als ausgebildete technische Produktdesignerin selbst die Besucher: „Eine schöne Erfahrung!“

Die nächste Jobs for Future – Messe für Arbeitsplätze, Aus- und Weiterbildung in Mannheim findet vom 21. bis 23. Februar 2019 statt.

In Villingen-Schwenningen findet die nächste Messe Jobs for Future bereits vom 8. bis 10. März 2018 statt. Infos dazu gibt es unter www.jobsforfuture-vs.de   
 

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